Modularität auf dem Vormarsch

Tue, 05 Nov 2019 09:08:08 +0100
Changemakers von heute wissen, dass sie am einflussreichsten sind, wenn sie die Stärken ihrer Partner, Kunden und Endverbraucher fördern. Außerdem wissen sie, dass ihre Lösungen langfristig von Nutzen sein müssen – und das beruht immer mehr auf modularen Designs.
Was ist Modularität?

Modularität bedeutet, dass ein System problemlos in kleinere Komponenten zerlegt werden kann, die sich dann auf andere, möglicherweise praktischere Art wieder kombinieren lassen. Dieses Konzept lässt sich auf fast jeden beliebigen Bereich anwenden: Von nachhaltigen Wohngebäuden (in denen die Baumodule so gestaltet sind, dass Rohstoffe problemlos entfernt und bei Abbau des Gebäudes wiederverwendet werden können) bis hin zu Smartphones wie dem Fairphone, das vom Benutzer demontiert und repariert oder einem Upgrade unterzogen werden kann.

Modularität und erneuerbare Energien

Auch die Erzeugung von Solarenergie kann modular erfolgen – mithilfe einzelner Solarpaneele auf dem Dach oder riesigen, integrierten Kraftwerken, die ganze Städte versorgen. Der Tengger Solar Park in China besteht beispielsweise aus etwa 4 Millionen Paneelen.

Doch auch über die physische Welt hinaus findet Modularität bereits Anwendung bei erneuerbaren Energien: In der Softwareentwicklung ist sie eine interessante Option für die Vernetzung von Ökosystemen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Insbesondere führende Unternehmen sind auf der Suche nach effizienten und sicheren Wegen, IoT-Plattformen mit den IT-Systemen etablierter Stromversorger zu verknüpfen. Im Vordergrund steht dabei die Konstruktion intelligenter Netze, die flexible Lösungen erfordern, die sich in einer breiten Auswahl verschiedener Systemtypen schnell an sich ändernde Anforderungen anpassen.

Modulare Softwarearchitektur

Softwareanwendungen, die als Suite kleiner, modularer Dienste entwickelt werden (wie beispielsweise die Mikroservice-Architektur von Kiwigrid), lassen sich unabhängig voneinander nutzen und optimieren, sodass Unternehmen Dienste während Updates flexibel wechseln oder anpassen können, ohne dabei komplette Anwendung neu installieren zu müssen.

Solche modularen Softwarearchitekturen fördern jedoch nicht nur die Weiterentwicklung neu aufkommender Systeme, sondern gewährleisten auch eine hohe Wiederverwendbarkeit wertvoller Softwarekomponenten, eine schnelle Markteinführung disruptiver Geschäftsmodelle und die Flexibilität, eine breite Auswahl an Kundensegmenten, Plattformen und Anwendungen in einer neuen, verteilten und digitalisierten Energiebranche anzusprechen.

Modularität und Kiwigrid

Die Technologie von Kiwigrid ist modular aufgebaut. Sie basiert auf einer Mikroservice-Architektur: Das bedeutet, dass Softwareanwendungen als Suite voneinander unabhängiger, kleiner und modularer Dienste entwickelt werden. Jedes dieser Systeme lässt sich anpassen oder aktualisieren, ohne das übrige System dadurch zu stören.

Erkunden Sie KiwiOS, die Technologie, die Modularität möglich macht.

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Kiwigrid GmbH

Was Kiwigrid von seinen Wettbewerbern unterscheidet, ist, dass es nicht nur ein Konzept für das Internet der Dinge verkauft. Kiwigrid bietet branchenübergreifende Wertschöpfung und versteht sich als eine offene Plattform für die Zukunft von Energie und E-Mobilität. Die Kunden von Kiwigrid nutzen die Plattform aus den verschiedensten Gründen, je nachdem, wo sie heute stehen, in welcher Branche sie tätig sind und was sie anbieten wollen. Die Plattform kann ihnen helfen, sich für neue Märkte zu öffnen, ihr Angebot zu diversifizieren und branchenübergreifende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dafür stellt Kiwigrid ihnen wegweisende Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung, die die Energieeffizienz steigern, die Nutzung erneuerbarer Energien optimieren, den Weg für Elektrofahrzeuge ebnen und Stromnetze stabilisieren.